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Bauteile mit komplexen Geometrien können mittels generativer Verfahren wirtschaftlich und schnell in Metall oder Kunststoff produziert werden. Durch die frühe Anwendung dieser Technologien für Ergonomie- und Funktionsanalysen, Produktionsplanungen oder Marktabklärungen kann das Risiko bei Produktentwicklungen minimiert werden.
Das Produktdesign konzentriert sich stark auf das Wecken von Emotionen und beeinflusst massgeblich den Kaufentscheid. Das Design und der Formfindungsprozess gewinnen an Bedeutung. Physikalische Modelle und Konzeptstudien unterstützen und beschleunigen diese Prozesse.
Heute werden nicht mehr nur einzelne Prototypen, sondern direkt und
ohne Werkzeug Kleinserien in Polyamid, Edel- und Warmarbeitsstahl (Titan und
Aluminium sind im Aufbau) über generative Verfahren gefertigt. Je mehr
Funktionen in ein Bauteil konstruiert werden oder je komplexer die Geometrie des
Produktes ist, desto wirtschaftlicher kann dabei über RM produziert werden.
Die weltweite RM-Anwendung generativer Verfahren, allen voran das
Selective Laser Sintering (SLS), beträgt bereits über 18 %.
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